So funktioniert Fenstersicherung und Einbruchschutz!

An dieser Stelle möchte ich ein kurzes Fazit über Fenstersicherung und Einbruchschutz ziehen.

Jeder, der einmal Opfer eines Einbruchs geworden ist, weiß, wie es sich anfühlt zu wissen, dass jemand Fremdes in der Wohnung gewesen ist. In den eigenen vier Wänden fühlt man sich sicher, und ist dieses Vertrauen verletzt, leiden viele Menschen noch lange darunter.

Es zeigt sich jedoch, dass wir es hierzulande Einbrechern immer noch viel zu leicht machen, in unsere Wohnungen und Häuser einzudringen. Dabei sind effektive Schutzmassnahmen, wie gute Fenstersicherung und präventive Systeme zur Tatvermeidung gar nicht so teuer, wie man möglicherweise glaubt.

Aber es empfiehlt sich, mehr als nur eine Massnahme zu ergreifen.

Vermeiden Sie Einbruch im Vorwege!

Mit Geräten, die dem potentiellen Einbrecher signalisieren, dass Sie zu Hause sind, oder dass Ihr Haus bewacht, bzw. überwacht wird, haben Sie einen wichtigen Schritt in Richtung Tatvermeidung getan. Ob es nun ein sogenannter Fernsehsimulator ist, auch bekannt als TV Simulator, der das Licht eines laufenden Fernsehbildschirms täuschend echt imitiert, oder ein elektronischer Wachhund, der verdächtige Bewegungen auch durch Wände hindurch erkennt und in lebensechtes Gebell ausbricht, das sich nach und nach steigert, Sie können damit den möglichen Einbrecher schon früh zur Aufgabe seines Tuns bewegen. Diese Geräte sind allesamt zu erschwinglichen Preisen zu kaufen und mitunter ebenso effektiv, wie eine teure Alarmanlage. Selbst eine Kamera Attrappe am Gebäude kann Einbrecher verschrecken, bevor Sie durch Aufhebeln von Fenstern oder Glasbruch Sachschäden verüben.

Tür- und Fenstersicherung – ein Muss!

80 % aller Einbrüche werden über Fenster oder Terrassentüren verübt. Ein geübter Einbrecher kann ein normales Kippfenster innerhalb weniger Sekunden mithilfe eines Schraubendrehers öffnen. Er hebelt dabei einfach den Zapfen des Fensters aus der Sperre im Rahmen und drückt es somit aus seiner Verankerung. Nur etwa 20 % aller Täter werden gefasst. Im Normalfall hilft Ihnen das aber nicht, denn meistens ist die Beute – Ihr Hab und Gut – längst nicht mehr auffindbar.

Fenster mit einer Pilz-Zapfen-Verriegelung kann das Aufhebeln verhindert werden, aber der Austausch der Fenster kann kostspielig werden und die Nachrüstung mit dieser Fenstersicherung ist vom Laien schwer zu berwerkstelligen.

Um zu verhindern, dass Langfinger bei ihnen einsteigen vertrauen viele auf Rolljalousien. Diese bieten aber kaum Schutz gegen Einbrecher. Im Gegenteil. Sie zeigen dem möglichen Täter, dass niemand zu Hause ist und sie somit ungestört zu Werke gehen können. Im Übrigen geschehen die meisten Einbrüche nicht nachts, sondern am helllichten Tag, wenn Sie auf der Arbeit sind.

Folgende Systeme haben sich jedoch bewährt und sind dabei nicht einmal teuer. Hierbei handelt es sich um Sperrriegel, Fensteralarme, Glasbruchalarme oder Einbruchschutzfolien. Diese Massnahmen lassen sich schnell und unkompliziert montieren und verhindern effektiv das Aufhebeln von Fenstern. Mit Kosten zwischen 10 und 80 Euro sind diese Massnahmen erschwinglich und tun genau das, was sie sollen – es dem Einbrecher so schwer, wie möglich zu machen, bei Ihnen einzusteigen. Denn in der Regel geben Einbrecher nach 3 bis 5 Minuten auf und suchen sich ein leichteres Objekt.

Welches System Sie bevorzugen, wie es mit dem Preis-Leistungsverhältnis der verschiedenen Modelle aussieht, erfahren Sie hier im Fenstersicherung Test.